Phuket und seine Polizei

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hippo
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Phuket und seine Polizei

#1

Beitrag von hippo »

Die ehrbare Polizei auf Phuket ist sich sicher: Bikinis - ja, Ping-Pong-Ball-Show - NEIN! So etwas Unanständiges gibt es auf Phuket nicht….oder doch?
Phuket. Auf Befehl der Anti-Menschenhandel-Division (AHTD) wurden gestern auf Phuket fünf Bars in Patong einer überraschenden Razzia unterzogen. Das Ergebnis war eindeutig. Bikini-Mädchen tanzten in den Bars an der Stange, aber eine pornografische Ping-Pong-Ball-Show – Nein, so etwas Unanständiges gebe es auf Phuket natürlich nicht.
Die lokale Presse berichtet, daß die lokalen Medien am Nachmittag von der Polizei über eine bevorstehende Razzia auf Patong informiert wurden. Angeblich sollen in einigen Bars auf Patong pornografische Shows angeboten werden.

Zum Erstaunen der Presse und Medienleute durften sie die Beamten zwar begleiten, mußten aber in einer anderen Bar warten, bis sie von den Beamten die Erlaubnis erhielten, die zuvor von der Polizei kontrollierte Bar zu betreten.

Hier wurden ihnen dann von der ehrbaren Polizei die Ergebnisse präsentiert. Man habe zwar Mädchen in Bikini an der Stange tanzen gesehen, aber eine pornografische Show oder sonstige Anzügliche Gegebenheiten habe man natürlich nicht vorfinden können.

Die erstaunten Journalisten konnten sich ein Schmunzeln nicht verkneifen, da während der Razzia vor der Türe weiterhin mit Plakaten und Handzetteln für sogenannte Ping-Pong-Ball Shows und andere Darbietungen geworben wurden.

Laut Aussagen der Beamten, könne man sich nicht vorstellen, das es solche Shows überhaupt geben würde. Die Beamten hätten nach Bestem Wissen und Gewissen alles genauestens kontrolliert und nichts Anrüchiges finden können.

Den Journalisten fiel zu dieser ehrlichen Aussage nichts mehr ein. Einige der Presseleute sagten, daß die Aufnahmen, die sie von solchen Shows gemacht hätten, vermutlich gefälscht wären und sie selber auch nicht richtig sehen könnten. Eine Antwort gab es darauf allerdings nicht.

Nach kurzer Zeit verabschiedeten sich dann die Presseleute und sagten, daß sie für heute genug Witze gehört hätten und sie sich diese Komödie auf Phuket nicht länger ansehen möchten.
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hippo
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Re: Phuket und seine Polizei

#2

Beitrag von hippo »

....und gleich noch mehr
Warnung an alle indischen Touristen: Polizei und Mafia arbeiten auf Phuket und in Pattaya Hand in Hand.
Phuket. Auf der indischen Webseite der Bangalore Mirror wird mit harten Worten vor der Jet-Ski-Mafia auf Phuket und Pattaya gewarnt. Die Inder nehmen in ihrem Artikel kein Blatt vor den Mund und schreiben: „Polizei und Mafia arbeiten Hand in Hand“.
Laut der indischen Online-Zeitung BangaloreMirror.com arbeiten auf Phuket und in Pattaya die Jet-Ski-Mafia und die Polizei Hand in Hand. Die Zeitung spricht von einem „dunklen Geheimniss“ und von Schlägern, die ausländische Touristen einschüchtern.

Thailand hat sich in den letzten Jahren für die Inder zu einem billigen Urlaubsziel entwickelt, berichtet die Zeitung. Viele Inder nutzen die Chance und verbringen ihren Jahresurlaub auf Phuket oder in Pattaya.

Aber der Garten Eden hat eine dunkle Schattenseite, berichtet die Zeitung weiter, die sich erst demjenigen offenbart, der versucht, einen Jet-Ski zu mieten. Dieses Geschäft wird von der lokalen Mafia betrieben und von der Polizei unterstützt.

Der Betrug spielt sich immer gleich ab. Touristen mieten einen Jet-Ski, der bereits einige Kratzer und alltägliche Blessuren aufweist. Nach dem beenden der Spritztour wird der ahnungslose Tourist mit den bereits vorher vorhandenen Schäden konfrontiert. Angeblich seien diese Schäden erst jetzt durch den Touristen entstanden.

Wenn der Tourist nicht bereit ist, die völlig überzogenen Reparaturkosten zu bezahlen, wird iim Gewalt angedroht, nicht selten sind dabei auch schon gezückte Messer von Seiten der Betreiber gesehen worden.

Ein Junge aus Bangalore berichtet in der Zeitung von seiner fünftägigen Reise nach Thailand und warnt alle davor, sich einen Jet-Ski zu mieten. Bereits in seinem Hotel in Pattaya hätte ihn das freundliche Personal vor der Anmietung eines Jet-Skies gewarnt.

Er sei aber am Strand von einem freundlichen Thai angesprochen worden, der ihm beteuerte, daß er in keiner Art und Weise betrogen werde. Dazu habe er ihm sogar ein extra-günstiges Angebot unterbreitet. Nur 600 Baht sollte eine halbe Stunde Spaß mit den Flitzern auf dem Wasser kosten.

Er und sein Vater gingen auf das Angebot ein. Da sie ja bereits im Vorfeld gewarnt waren, haben sie beide Jet-Skies vor der Fahrt, sehr zum Mißfallen der Betreiber, ausführlich fotografiert. Dabei hätten sie besonders auch die bereits vorhandenen Schäden abgelichtet.

Als wir zurückkamen, berichtet der junge Mann, war der vorher so freundliche Vermieter nicht mehr wiederzuerkennen. Er war sehr aggressiv und machte uns für die Schäden an den Wasserfahrzeugen verantwortlich. Ganze 80.000 Baht Schadenersatz wollte der Mann von uns haben.

Als wir ihm die zuvor gemachten Aufnahmen zeigen wollten, weigerte er sich, diese anzusehen. Statt dessen standen plötzlich mehrere Schlägertypen neben ihm und bedrohten uns und forderten die 80.000 Baht, berichtet der junge Raul in der indischen Presse.

Die beiden Inder informierten die Touristen-Polizei, die mehr als eine Stunde brauchte, um endlich vor Ort zu erscheinen. In der Zwischenzeit wurden die Schläger immer bedrohlicher. "Für einen Moment, hatten wir das Gefühl, daß wir auf Gedeih und Verderb einer Gruppe von Piraten ausgeliefert sind“. Wir fragten eine Mitarbeiterin des Hotels, ob sie nicht vermittelnd für uns tätig werden könne. Die Dame traute sich aber nur, die Forderungen der Banditen zu wiederholen.

Die Touristen-Polizei konnte ebenfalls nicht weiterhelfen und informierte die örtliche Polizei.

Als die Bullen endlich ankamen, so erzählt Raul weiter, wollten sie unsere Pässe sehen. Die hatten wir natürlich im Hotel gelassen und nicht bei uns. Die Polizei riet uns dann, daß es besser sei zu bezahlen. Freundlicherweise konnte dann die „hilfsbereite“ Polizei die Mafia auf 20.000 Baht herunterhandeln.

Wir hatten keine weiteren Möglichkeiten und haben dann die zusätzlichen 20.000 Baht zähneknirschend bezahlt. Soweit der Bericht des jungen Mannes.

Die BangaloreMirror schreibt weiter, daß dies nur eine von vielen häßlichen Geschichten mit der Mafia und der Polizei sei. Mindestens vier dieser Jet-Ski-Betrügereien würden pro Tag stattfinden. Viele der Opfer wären Inder.

Die Schläger der Betreiber wären bekannt dafür, daß sie neben ihren Messern auch nicht davor zurückschrecken würden, notfalls ihre Drohungen mit Feuerwaffen zu unterstreichen. Viele Touristen wären schon mehrmals von der Bande angegriffen und hätten sogar Verletzungen davongetragen.

Auf mehreren Reisportalen im Internet wird immer deutlicher vor den Gefahren mit der Jetski-Mafia gewarnt. Eine Gruppe indischer Touristen berichtet ebenfalls, das sie bereits Opfer dieser Schlägertruppen geworden wären.

Im Gespräch mit der Bangalore Mirror sagte der thailändische Generalkonsul Chanchai Charanvatnakit, "Die thailändische Regierung ist über den Jet-Ski-Betrug sehr betroffen. Da wir eine offene Gesellschaft sind, wird es immer einige schwarze Schafe geben. Wir haben die Polizei und die Touristen-Polizei aufgefordert, strenge Maßnahmen gegen derartige Betrüger zu unternehmen. Wir haben auch die lokalen Behörden in Phuket und Pattaya aufgefordert, größte Sorgfalt beim Schutz der Interessen von Touristen zu zeigen“

Die indische Bangalore Mirror berichtet von einer weiteren Webseite, auf der Touristen über ihre Erlebnisse mit der Mafia und der Polizei berichten:
Zwei Männer haben sich ebenfalls jeweils einen Jet-Ski für 400 Baht ausgeliehen. Sie wurden von dem freundlichen Vermieter aufgefordert, ihre Hotelanschrift auf ein Blatt Papier zu schreiben und bei dem Betreiber zu hinterlegen.

Als sie wieder an Land waren, habe sie der Betreiber sofort angeschrieen und 77.000 Baht Schadenersatz gefordert. Zu seiner Unterstützung seien gleich zehn bedrohliche Männer neben ihm aufgetaucht und hätten sie ebenfalls mit Messern bedroht. Ein in der Nähe stehender Polizist habe seine Hilfe mit den Worten verweigert: „Nicht mein Problem“.

Auch diese beiden Männer hatten keine andere Wahl und mußten nach einer Stunde Angst und Bedrohungen „nur“ 20.000 Baht bezahlen.

In einem anderen Fall berichten vier Leute aus Melbourne, daß sie ebenfalls zur Zahlung von 56.500 Baht gezwungen wurde.

Im November, berichtet die Onlineseite weiter, wurde ein irischer Tourist in Pattaya mit einem Messer erstochen, nachdem er sich geweigert hatte, die angeblichen Schäden an einem Jet-Ski zu bezahlen.
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Mandybaer
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Re: Phuket und seine Polizei

#3

Beitrag von Mandybaer »

Irgendwie hab ich mir im Geheimen immer schon gewünscht, daß es beherzte Leute gibt, die den Jet-Ski Verleih
ein wenig eindämmen :super:

Daß es dann ausgerechnet durch solche betrügerischen Brutalos geschieht, o.k. daß ist halt Thai-Style, oder sagen wir besser,
Unterstützung einer Mafia-Vereinigung ( Jet-Ski-Betreiber) durch Abteilung zwei der Mafia (Polizei) ;-D .

Sozusagen familieninterner Unterstützungsfond. :super:


Angenehmer Nebeneffekt hoffentlich, daß ich bei meinen gelegentlichen Schwimmübungen im offenen Meer vielleicht
immer weniger Sorgen haben muß, daß mir ein angesoffener Ire mit verspiegelten Polarisationsbrillen den Scheitel zieht.


Und als ehemaliger Raucher werde ich auch den himmlischen Duft von verbrannten Sprit missen, der mir beim Start dieser
tollen Gefährte immer am Strand um die Nase geschmeichelt ist.

Grüße
Mandybär :wink:
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