[quote="messma2008";p=59410] bevor ich 50 bin werde ich raus sein aus der tretmühle [/quote]
Aha, noch einer. Mit Kolja habe ich ja schon vereinbart das ich ihm in der UBahn später nen Euro in den Plastikbecher werfen werde. Der kommt doch mit seiner Rente nie aus, genauso wie du später.
Naja, was solls. Muss jeder eben selber wissen.
I'm not crazy. My reality is just different from yours.
[quote="hippo";p=59416][quote="messma2008";p=59410] bevor ich 50 bin werde ich raus sein aus der tretmühle [/quote]
Aha, noch einer. Mit Kolja habe ich ja schon vereinbart das ich ihm in der UBahn später nen Euro in den Plastikbecher werfen werde. Der kommt doch mit seiner Rente nie aus, genauso wie du später.
Naja, was solls. Muss jeder eben selber wissen.[/quote]
meine zu erwartende rente wird ungefähr 50% der grundsicherung betragen, also für was soll ich mich da heiss machen,
ist doch egal ob ich nun 270 euro oder 370 euro rente bekomme, rentenhartz kommt sowieso
siehe hier:
Ab 2030 droht Arbeitnehmern, die 2500 Euro brutto im Monat verdienen und 35 Jahre Vollzeit gearbeitet haben, nur eine Rente in Höhe des Grundsicherungsbetrags von 688 Euro. Das schreibt die „Bild am Sonntag“ unter Berufung auf Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums. http://www.focus.de/finanzen/altersvors ... 11378.html" onclick="window.open(this.href);return false;
also geniesse ich lieber die freie zeit , fahre fahrad mit meinem kind, geh mit ihr rodeln, spazieren, pilze suchen während andere dem konsum huldigen und dann 600 euro rente bekommen, und auch zur grundsicherung müssen.
Der Staat ist der natürliche Feind des Bürgers. Freiheit gibt es nur in der Anarchie.
[quote="messma2008";p=59410]....arbeit fand ich schon immer scheisse, ja ich weiss ... ist notwendig...bevor ich 50 bin werde ich raus sein aus der tretmühle[/quote]
Es gäbe noch eine Alternative: eine Arbeit die Dir Spass macht, die Dich interessiert. Also aktiv aus der Scheisse/Tretmühle ausbrechen statt durch die Hintertür ab zu schleichen um dann irgend wie über die Runden zu kommen - statt endlich einmal zu leben.
das Haupt-hindernis zu der richtigen Beschäftigung zu kommen,
stellt IMO die eigene Immobilität dar.
Sobald man feststellt, das an dem Ort, wo man lebt, die eigene Beschäftigung unzureichend entlohnt wird,
trifft man die Abwägung, - umziehen, an einen Ort, wo die Arbeit anständig entlohnt wird, oder
- bleiben, wo Freunde und Familie sind, und der Freizeitwert persönlich höher ist.
In zunehmenden Alter fällt es sehr schwer, beruftlich beweglich zu sein,
sei es, zu erkennen, ob man im fortgeschrittenden Alter noch in eine andere Berufssparte umsatteln zu können oder müssen,
oder seine Fähigkeit und Möglichkeiten voll ausschöpfen zu können.
Letzeres bedeutet, seinen Horizont auf den eigenen Finanzplan zu erweitern.
Das Ansparen von Geld durch den Beruf, ist grundsätzlich eine gute Sache,
doch ein richtiger Finanzplan birgt noch viele Möglichkeiten,
wo man Potentiale hat, aus dem eigenen Geld und seinen Fähigkeiten, mehr draus zu machen.
Beispiel :
Jemand spart sein Geld ausschliesslich bei der Bank,
könnte aber in seiner Umgebung andere Anlageformen wählen, die ihm bessere Renditen bringen könnten.
Stellt man zB. fest, dass man in einer Grossstadt lebt, wo man zwar einen schlecht bezahlten Job hat, dafür aber an einem Ort mit rasant steigenden Mieten lebt,
könnte es vorteilhafter sein, zB. eine Immobilie in zentraler Lage, in Form eines unausgebauten Dachstuhls zu kaufen.
Diesen Dachstuhl baut man step by step um, in seiner Freizeit, durch geschickte günstige Handwerkerleistung (my hammer.de),
oder Eigenleistung, oder zumindestens als Bauleiter, der die renovierung von 8.50 Euro Arbeitern, die man vom Arbeitsamt hat,
genau beaufsichtigt, zu einem Renditeobjekt um.
Hier kann man wichtige Erfahrungen lernen, die einem späteren Hausbauer in Thailand von Vorteil sein können,
wichtig ist, vorher zu erkennen,
ob man tatsächlich einen erheblichen Wertschöpfungsprozess in seiner Freizeit vollzieht,
wo sich der gesamte Einsatz lohnt.
Bevor man diesen Weg einschlägt, ist allerdings eine bittere Innenrevision der eigenen Freizeit notwendig,
wofür geht die eigene Freizeit drauf ?
Verbringt man seine Zeit mit "echten Freunden", oder sind dies Leute, wo lediglich eine gemeinsame Zeitvernichtung betrieben wird,
weil jeder dieser Leute innerlich aufgegeben hat, nicht mehr weiter kommen will, oder zu einer "echten Freundschaft" überhaupt nicht mehr fähig sind,
oder weiss man dies schon alles, und verbringt deshalb seine Teil-Freizeit im Internet und betreibt vorsätzliche Lebenszeitvernichtung ?
Bin oft fasziniert von jungen Handwerkerfamilien, die trotz ihres geringen beruflichen Verdienstes, sich einen Freundeskreis von Leuten, mit unterschiedlichen handwerklichen Fertigkeiten aufbauen, und so ihre Freizeit in eine "Leistungsgemeinschaft" investieren,
wo dann, einer nach dem anderen, seine erste eigene Immobilie bezieht, (oft genug beziehen sie sogar nur Baustellen)
die dann in Eigenleistung unter zu Hilfe der unterschiedlichen Freunde aus Dachdeckern, Elektrikern, Installateuren und Trockenbauern
etwas "geschaffen" wird, diese Woche bei Fritz, nächste Woche bei Heiner, - jeder bringt seine Fertigkeiten ein.
Vernetzung von Fertigkeiten, Koordination und Werteschaffung in der Freizeit,
für eine beabsichtigte Auswanderung ist die finanzielle Grundlage das A & O.
[quote="thedi";p=59420][quote="messma2008";p=59410]....arbeit fand ich schon immer scheisse, ja ich weiss ... ist notwendig...bevor ich 50 bin werde ich raus sein aus der tretmühle[/quote]
Es gäbe noch eine Alternative: eine Arbeit die Dir Spass macht, die Dich interessiert. Also aktiv aus der Scheisse/Tretmühle ausbrechen statt durch die Hintertür ab zu schleichen um dann irgend wie über die Runden zu kommen - statt endlich einmal zu leben.
Mit freundlichen Grüssen
Thedi[/quote]
wo du recht hast, hast du recht was mir spass machen würde? n kleiner laden, viell. thaimöbel verkaufen.
aber dazu fehlt mir das startkapital und der mut? ne ladenmiete haste mind. m. 800 euro, was wens nicht klappt? verschuldet in die privatinsolvens ick wees nich , ick wess nich
als teilzeitler auf sparflamme weiss ich wenigstens was ich habe
Der Staat ist der natürliche Feind des Bürgers. Freiheit gibt es nur in der Anarchie.
[quote="thedi";p=59420][quote="messma2008";p=59410]....arbeit fand ich schon immer scheisse, ja ich weiss ... ist notwendig...bevor ich 50 bin werde ich raus sein aus der tretmühle[/quote]
Es gäbe noch eine Alternative: eine Arbeit die Dir Spass macht, die Dich interessiert. Also aktiv aus der Scheisse/Tretmühle ausbrechen statt durch die Hintertür ab zu schleichen um dann irgend wie über die Runden zu kommen - statt endlich einmal zu leben.
Mit freundlichen Grüssen
Thedi[/quote]
Hallo @thedi-genau das hab ich ja vor ca.10 Jahren gemacht-einen Job zu tun, wo es bisher noch jeden Tag Spaß macht dafür aufzustehen.Jeden Tag neue Länder und Leute kennenzulernen, da zu arbeiten, wo andere Leute Urlaub machen und dabei noch Geld zu verdienen. Allerdings reich wird man da an Erfahrungen, jedoch nicht im monetären Sinne.
Allerdings habe ich erkannt,daß meine momentan von Krankheiten verschontes Leben darin begründet ist,daß ich mit mir und meiner Umwelt weitestgehend im Klaren bin.
Da ich nie mit persönlichem großem Reichtum konfrontiert wurde, denke ich mal,daß die Zukunft (in Thailand)auch weiterhin für mich einigermaßen zufriedenstellend verlaufen wird.
Ich kann da Messma schon verstehen, die zukünftige Rentensituation trifft bei mir wie bei ihm zu-aber er quält sich momentan wahrscheinlich als Angestellter mehr als ich-der ich da eigenverantwortlich, aber weitestgehend selbstzufrieden handle.
Und ich kenne in Thailand ausreichend Expats, die sich zwar materiell wesentlich besser stehen, als ich es jemals haben werde. Die sind aber dermaßen isoliert in ihrer unmittelbaren Umwelt. Das kann man auch bloß als Siechen auf hohem finanziell abgesicherten Niveau sehen.
Ein interessanter Fred, bei dem einige Fakten klar auf den Tisch kommen. Wenn ich in Rente gehen werde, sollte ich durch eine Art freiwillige Betriebsrente mit Selbstbeteiligung und zusätzlich Riester in etwa meinen Lebensstandard halten können. Da ja auch einige Kosten weg fallen, z.B. Riestern!
Aber dann bin ich 67! Habe ich dann noch etwas von meiner Rente? Und wenn ja, wie lange? Und erreiche ich sie überhaupt? Ich führe nicht gerade einen gesunden Lebenswandel.
Und selbst wenn: Ich arbeite, weil ich Knete brauche. Nicht weil es mir Spaß macht. Im Gegenteil. Und das jetzt noch 16 Jahre! Aber was soll ich sonst machen? Ich habe keine Idee. Und ich habe ja auch nix "vernünftiges" gelernt. Koch, Handwerker, Elektriker, Arzt. Damit kann man überall etwas mit anfangen. Aber Diplom-Informatiker, das kannste knicken. Klar könnte ich z.B. nach Amiland auswandern. Mit Greencard. Aber was soll ich da? Ändert doch nix an der Tretmühle...
Und soviel verdienen, dass ich in wenigen Jahren den Job an den Nagel hängen könnte, tu ich auch nicht. Da hätte ich eine andere Job-Richtung wählen müssen.