Ausflugsziele in Thailand

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Siam
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Ausflugsziele in Thailand

#1

Beitrag von Siam »

Phu Feulom, ein herrliches Ausflugsziel für die Familie. Herrliche Wanderungen sind hier möglich. Phu Feulom liegt südlich von Udon Thani

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Ein Besuch lohnt sich !!

weitere Fotos findest du hier: https://picasaweb.google.com/1113037905 ... directlink" onclick="window.open(this.href);return false;
Zuletzt geändert von Siam am 31.01.2012 11:52, insgesamt 1-mal geändert.

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Ban Chiang

#2

Beitrag von Siam »

Bis 1967 ging man davon aus, dass Ban Chiang - so wie die meisten anderen Dörfer und Städte der Umgegend - etwa um 1820 von Laos aus besiedelt worden war. Und schon seit dieser Zeit gibt es immer wieder Berichte und Zeugnisse von Funden: Knochen, Keramiken, Metallwerkzeuge usw.

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1966 machte der US-Amerikaner Steve Young (Sohn des damaligen amerikanischen Botschafters in Thailand) die Archäologen in Bangkok auf die Stätte aufmerksam. Zum Vorschein kamen in zwei Kampagnen (1966-1967 und 1972) sensationelle Funde, die darauf hindeuteten, dass die Gegend bereits vor fast 6000 Jahren besiedelt war und eine hochentwickelte Kultur beherbergte. Erst bei späteren Grabungen konnte genügend organisches Material für eine Radiokarbon-Datierung gewonnen worden, wodurch die Anfänge von Ban Chiang auf das 2. Jahrtausend v. Chr.neu datiert wurden.

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Feine Keramiken mit Spiral- und Bandornamenten, stilisierte Pflanzen und Tiere und naturbelassene Tongefäße mit eleganten Formen und ideenreichen Mustern (z.B. Wellenmuster, Blätter, Daumenabdrücke) wurden entdeckt. Sie zählen zu den ältesten Keramik-Mustern der Erde. Die größte Aufmerksamkeit erhielt die Grabung jedoch durch die bronzezeitlichenWerkzeuge, die in Südostasien einmalig sind. Hätte sich die ursprüngliche Datierung bestätigt, dann hätte zur Zeit der europäischen Jungsteinzeit hier die Bronzezeit (parallel mit der Entwicklung in Mesopotamien) begonnen. Die Ähnlichkeit der Muster und der Farbgebung zwischen den Funden in Ban Chiang und denen in Mesopotamien ist verblüffend. Funde konnten bis ins 5. Jahrhundert n. Chr. nachgewiesen werden, danach sind die Bewohner offenbar verschwunden.
1992 wurde Ban Chiang von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

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weitere Fotos findest du hier: https://picasaweb.google.com/1113037905 ... directlink" onclick="window.open(this.href);return false;

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Siam
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Sanctuary of Truth

#3

Beitrag von Siam »

Text aus Farang.com

Das „Heiligtum der Wahrheit“
wird ergänzt, erneuert und restauriert
Pattayas ewige Baustelle Seit Anfang der 80er Jahre wird am „Heiligtum der Wahrheit“ gearbeitet. Eine Wahrheit ist, dass nichts für die Ewigkeit geschaffen ist. So wird der hölzerne Pavillon an der Soi 12 in Naklua wohl immer eine Baustelle bleiben. Handwerker und Künstler ergänzen das gigantische Bauwerk, erneuern und restaurieren die inzwischen über 20 Jahre alten Skulpturen; so das Reiterstandbild des Phra Sri Ariyametrai . Der Bodhisattva hatte bis vor einigen Wochen seinen Platz auf der obersten Spitze des „Sanctuary of Truth“.

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Die oberste Spitze des hölzernen Pavillons ist eingerüstet. Dort repräsentierte bis vor einigen Wochen Phra Sri Ariyametrai auf seinem Pferd das nächste Jahrtausend. Der Bodhisattva ist in die Werkstatt der Holzbildhauer zurückgekehrt. Nur einen Steinwurf von seinem hohen Standort entfernt arbeiten thailändische Handwerker an einer neuen Statue des Bodhisattva. Obwohl das „Sanctuary of Truth“ selbst nach über zwei Jahrzehnten noch nicht fertiggestellt ist, müssen Skulpturen bereits restauriert oder erneuert werden.

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Auf der ewigen, direkt am Meer gelegenen Baustelle ist alles aus Holz, fast ausschliesslich aus Teak: Dachgiebel, Ornamente, Reliefs, Durchgänge, Fensterrahmen, überlebensgrosse Figuren, religiöse und weltliche Motive. Das Holz, obwohl mit einem speziellen Schutzmittel konserviert, fällt der salzigen Luft und der Zeit zum Opfer. Ein vom Gründer berechnetes Symbol für die Vergänglichkeit allen Lebens?

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Das „Sanctuary of Truth“, auf Deutsch „Heiligtum der Wahrheit“, steht auf einem 120.000 Quadratmeter grossen Areal in Naklua und wurde nach den Richtlinien der Thai-Architektur aus dem 17. Jahrhundert errichtet. Das grösste hölzerne Bauwerk des Landes steht auf einem meterdicken Betonfundament. Das Heiligtum ist eine Homage an Religion und Philosophie, an Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Umgeben ist das Gelände am Ratchawet-Kap von einer drei Meter hohen, breiten Festungsmauer.

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Philosophische und religiöse Wahrheit
Mit dem 105 Meter hohen und 100 Meter langen Bau wurde im August 1981 begonnen. Die Grundidee war, dass Menschlichkeit und Zivilisation nur durch religiöse und philosophische Wahrheit erreicht und genährt werden können.

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Charoon Mathanom, einer der Künstler, die auch am Bau des Erawan-Museums in Samut Prakan verantwortlich beteiligt waren, erklärt, dass das „Heiligtum der Wahrheit“ in Pattaya in seinen in Holz geschnitzten Skulpturen die sieben Schöpfer der Welt darstellt: den Himmel, die Erde, Vater, Mutter und Sohn, die Sonne und die Sterne.
Nach östlichem Glauben führen vier Elemente zur idealen Welt, und im „Sanctuary of Thruth“ werden sie auf den Spitzen von vier Türmen dargestellt.

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Zu ihnen gehören die Holzschnitzerei eines himmlischen Körpers, der eine Lotusblume hält. Damit wird die Etablierung der Religion symbolisiert, die eine Säule der Welt ist. Eine andere Schnitzarbeit, die ein Kind hält, deutet an, dass das Leben die Menschen erschaffen hat.

Eine weitere Skulptur hält ein Buch und repräsentiert damit die Unsterblichkeit der Philosophie, während eine Taube, die auf einer Hand sitzt, den Frieden symbolisiert.

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Ganz oben auf der mittleren Spitze wurde ein Pferd montiert, das Symbol von Phra Sri Ariyametrai, dem letzten Bodhisattva der Welt, der die Erleuchtung erlangte. Ein Bodhisattva ist nach buddhistischem Glauben ein zukünftiger Buddha, ein Mensch, der das Gelübde abgelegt hat, Buddha zu werden. Im ursprünglichen Buddhismus galt die Bezeichnung Bodhisattva für Gautama Buddha vor seiner Erleuchtung. Viele Buddhisten sind davon überzeugt, dass Phra Sri Ariyametrai als Buddha wiederkehren wird.
Das „Heiligtum der Wahreheit“ ist eine komplizierte Konstruktion voller Details - fast jeder Zentimeter besteht aus hölzernen Schnitzereien verschiedener Formen. Und was noch faszinierender ist, jedes Detail vermittelt eine bestimmte Ansicht und Meinung.
Holzschnitzereien am Ziergiebel des Eingangs zum Hauptgebäude stellen Mahisra Sura Mardini dar, ein menschenfressendes Ungeheuer, das die Ignoranz symbolisiert, die nur von der Weisheit besiegt werden kann. An der Frontseite des Gebäudes sieht man die Holzschnitzereien eines Elternpaares mit Kind, die pure Elternliebe andeuten sollen.
Der Pavillon ist auch ein Schmelztiegel aisatischer Kulturen. Der 2.115 Quadratmeter grosse Innenraum des Heiligtums ist in vier Zonen aufgeteilt. In den Seitenschiffen werden die verschiedenen Kunst- und Kulturrichtungen von Kambodscha, China, Indien und Thailand dargestellt. Buddhismus, Brahmanismus und Hinduismus unter einem Dach.

Ein Teil des hölzernen Pavillons repräsentiert die neun Götter des Planeten, die alle Bewegungen kontrollieren und alle Menschen sowie ihren Lebenskurs beeinflussen. Zum Beispiel bedeutet die Sonne Ehre und sozialen Status, während der Mars den Mut und die Industrie kennzeichnet. In einem anderen Teil des Gebäudes wird klargestellt, dass die Menschen nur Staub im Universum sind und letztendlich ein Teil von ihm werden. Während der menschliche Körper mit der Zeit verfällt, bleiben Wahrheit und Reinheit unsterblich.

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Ausser mit Göttern und Engeln ist die Umfassungsmauer des Pavillons mit Reliefs des Ramakien-Epos geschmückt. Die thailändische Version der indischen Rama-Sage ist eine der populärsten Erzählungen aus der Mythenwelt Südostasiens mit dem Affen Hanuman als Verfechter des Guten. So sehen Besucher den Kampf zwischen Affe und Dämon, zwischen dem Guten und dem Bösen.

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Mit dem Bau des Heiligtums wollte Lek Viriyahbhun die Botschaft übermitteln, dass materialistischer Genuss sehr vergänglich und oberflächlich ist. Das wahre Glück kommt von innen, von der geistigen und seelischen Erleuchtung.

Unter den Handwerkern und Künstlern sind viele Frauen
Ein Besuch des „Heiligtums der Wahrheit“ an der Soi 12 in Naklua wird in Pattaya nur von wenigen Reisebüros und Reiseveranstaltern angeboten. Vermutlich wegen des hohen Eintrittspreises. Denn am Eingang zum „Sanctuary of Truth“ zahlen auch Thais den hohen Farang-Preis: 500 Baht. Mit einem englischsprechenden Führer verteuert sich der Ausflug weiter. Geöffnet ist das Heiligtum täglich von 8 bis 17 Uhr.
Neben dem Rundgang um und im Holzpavillon, der das Eintrittsgeld wert ist, bietet das Management verschiedene Vergnügungen: Delphin-Shows um 11:30 und 15:30 Uhr, Fütterung der Tiere, eine kleine Austernbank, Pferdereiten, Bootstouren mit Blick von der Naklua-Bucht auf das gigantische Bauwerk und Restaurants (weitere Infos telefonisch unter 038.225.407 und 02-757.8499, Internet http://www.sanctuaryoftruth.com" onclick="window.open(this.href);return false;).
Visionär und Geschäftsmann
Lek Viriyahbhun (Foto) hat diese Welt bereits verlassen, doch sein Traum, die nationale thailändische Kunst und Kultur zu bewahren, lebt in drei immensen Kulturstätten weiter: Im Ancient City und im Erawan-Museum, beide in der Provinz Samut Prakan gelegen, sowie im „Sanctuary of Truth“ in Pattaya. Bei den drei Sehenswürdigkeiten handelt es sich nicht um gewöhnliche Gebäude, sondern um gigantische architektonische Strukturen mit reich verzierten Details, an denen jahrelang gearbeitet wurde und die Millionen Baht gekostet haben. Es sind Bauwerke, die jeden, der sie aus der Nähe betrachtet, in einen Zustand höchster Ehrfurcht versetzen. Der erfolgreiche Bangkoker Geschäftsmann und Visionär Lek Viriyahbhun hatte sich von Jugend an der Philosophie, Religion und Kultur verschrieben. Er starb 86-jährig Ende des Jahres 2000. Was trieb den Thai-Chinesen dazu, soviel Zeit, Energie und Geld in diese Bauten zu investieren? Der Geschäftsmann kehrte all den Dingen, nach denen sich andere Menschen ihr Leben lang sehnen, den Rücken zu und bevorzugte den weniger glorreichen Weg, das kulturelle Erbe seines Landes zu bewahren.

bodo9
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Re: Sanctuary of Truth

#4

Beitrag von bodo9 »

Siam hat geschrieben: Nur einen Steinwurf von seinem hohen Standort entfernt arbeiten thailändische Handwerker an einer neuen Statue des Bodhisattva.
Als wir vor etwas über 2 Jahren dort waren, meinte meine Frau, dass die Handwerker fast alle aus Kambodscha oder Laos wären und dort für sehr wenig Geld arbeiten:

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Siam hat geschrieben: Neben dem Rundgang um und im Holzpavillon, der das Eintrittsgeld wert ist, bietet das Management verschiedene Vergnügungen: ... Bootstouren mit Blick von der Naklua-Bucht auf das gigantische Bauwerk und Restaurants.
Und so sieht das ganze dann von dem Boot aus (hier noch ohne das Gerüst um die Spitze):

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catweazle
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Re: Ausflugsziele in Thailand

#5

Beitrag von catweazle »

schoene berichte

da moechte ich doch gleich wieder weg von hier..... traeum...
....es geht auch anders.
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Hancock
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Re: Ausflugsziele in Thailand

#6

Beitrag von Hancock »

Vom Sanctuary of Truth habe ich auch ein paar Fotos, der eine oder andere wird sie bereits aus meinem Reisebericht kennen:

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Ein wirklich beeindruckendes Bauwerk! Nur der Helm, den man innen die ganze Zeit tragen muß, nervt!! :lol:
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hello_farang
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Re: Ausflugsziele in Thailand

#7

Beitrag von hello_farang »

Man riecht das Holz und das Meer foermlich... :wai:

Chock dii, hello_farang
Es ist die Selbstverstaendlichkeit, die zu allem fuehrt

DirtyPete
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Re: Ausflugsziele in Thailand

#8

Beitrag von DirtyPete »

Für mich ein Muss, wenn man in der Region Udon Thani/Nong Khai ist. http://www.mutmee.com/040010_historical_park.htm" onclick="window.open(this.href);return false;
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