Qantas Maschine musste in Bangkok notlanden
Verfasst: 20.05.2011 08:33
Sydney, Bangkok; eine Boeing 747 war gezwungen, nach dem Start in Bangkok wieder umzukehren. Zuvor mussten die Piloten eine Turbine abschalten. Zu Schaden kam dabei niemand.
Die Boeing 747 der Qantas Airline mit 308 Passagieren an Bord war zuvor am Bangkok Flughafen Suvarnabhumi gestartet und auf dem Weg nach London. Kurz nach dem Start mussten die Piloten eine der vier Turbinen wegen "eines Anstiegs von Vibrationen und hohen Temperaturen" abschalten.
"Die Piloten haben die Turbine vorsichtshalber abgeschaltet und kehrten um nach Bangkok zurück", sagte ein Qantas Sprecher. "Die Maschine kann auch sicher mit drei laufenden Turbinen geflogen werden und es war eine normale Landung am Suvarnabhumi Flughafen in Bangkok". Er fügte weiter hinzu: "Wir glauben, die Ursache ist ähnlich zu den Ereignissen, die andere Airlines bereits hatten und ein Grund fuer ein umfassenderes Programm zur Überprüfung vom Turbinen-Hersteller Rolls Royce".
Der Zwischenfall kommt zu denkbar schlechten Zeiten für Qantas, da zur Zeit auch Streiks, darunter auch die Piloten, stattfinden. Außerdem spürt die Airline auch die hohen Kerosin Preise und auch das internationale Geschäft läuft derzeit nicht so gut.
Außerdem sagten Qantas Piloten, dass sie von der Airline unter Druck gesetzt würden, weniger Kerosin zu ordern, um so Kosten einzusparen. Kapitän Richard Woodward, der Vize-Präsident der australischen und auch der internationalen Piloten-Vereinigung, sagte zu "ABC Radio", dass Qantas für Piloten eine Statistik drucken ließe, welche zeigt, wieviel Kerosin sie geordert hatten und wieviel Treibstoff nach der Landung noch an Bord war. Woodward sagte, da sei "ein indirekter Druck, sicherzustellen, dass ein Minimum an Kerosin getankt wird".
Letzten Dienstag musste ein Qantas Flug von Singapur nach Melbourne nach Adelaide umgeleitet werden, da die Piloten zu verstehen gaben, dass der Sprit knapp werde. Aufgrund von schlechtem Wetter hatte das Flugzeug mehr Sprit als erwartet, verbraucht.
Qantas wie alle Vorwürfe zurück und sagte, dass die Piloten für die Treibstoff-Order verantwortlich sind und dass die Airline die Entscheidung, wieviel Sprit an Bord kommt, in keinsterweise beeinflusst. "Alle Qantas Flüge werden mit genügend Treibstoff an Bord ausgeführt aufgrund einer extrem detaillierten Flugplanung und unter Einbezug der aktuellen Wetterverhältnisse", sagte ein Sprecher der Airline und fügte auch hinzu, dass die Piloten angewiesen seien, den Treibstoff-Stand immer genau zu beobachten und ggf. die Menge zu erhöhen.
Quelle
Die Boeing 747 der Qantas Airline mit 308 Passagieren an Bord war zuvor am Bangkok Flughafen Suvarnabhumi gestartet und auf dem Weg nach London. Kurz nach dem Start mussten die Piloten eine der vier Turbinen wegen "eines Anstiegs von Vibrationen und hohen Temperaturen" abschalten.
"Die Piloten haben die Turbine vorsichtshalber abgeschaltet und kehrten um nach Bangkok zurück", sagte ein Qantas Sprecher. "Die Maschine kann auch sicher mit drei laufenden Turbinen geflogen werden und es war eine normale Landung am Suvarnabhumi Flughafen in Bangkok". Er fügte weiter hinzu: "Wir glauben, die Ursache ist ähnlich zu den Ereignissen, die andere Airlines bereits hatten und ein Grund fuer ein umfassenderes Programm zur Überprüfung vom Turbinen-Hersteller Rolls Royce".
Der Zwischenfall kommt zu denkbar schlechten Zeiten für Qantas, da zur Zeit auch Streiks, darunter auch die Piloten, stattfinden. Außerdem spürt die Airline auch die hohen Kerosin Preise und auch das internationale Geschäft läuft derzeit nicht so gut.
Außerdem sagten Qantas Piloten, dass sie von der Airline unter Druck gesetzt würden, weniger Kerosin zu ordern, um so Kosten einzusparen. Kapitän Richard Woodward, der Vize-Präsident der australischen und auch der internationalen Piloten-Vereinigung, sagte zu "ABC Radio", dass Qantas für Piloten eine Statistik drucken ließe, welche zeigt, wieviel Kerosin sie geordert hatten und wieviel Treibstoff nach der Landung noch an Bord war. Woodward sagte, da sei "ein indirekter Druck, sicherzustellen, dass ein Minimum an Kerosin getankt wird".
Letzten Dienstag musste ein Qantas Flug von Singapur nach Melbourne nach Adelaide umgeleitet werden, da die Piloten zu verstehen gaben, dass der Sprit knapp werde. Aufgrund von schlechtem Wetter hatte das Flugzeug mehr Sprit als erwartet, verbraucht.
Qantas wie alle Vorwürfe zurück und sagte, dass die Piloten für die Treibstoff-Order verantwortlich sind und dass die Airline die Entscheidung, wieviel Sprit an Bord kommt, in keinsterweise beeinflusst. "Alle Qantas Flüge werden mit genügend Treibstoff an Bord ausgeführt aufgrund einer extrem detaillierten Flugplanung und unter Einbezug der aktuellen Wetterverhältnisse", sagte ein Sprecher der Airline und fügte auch hinzu, dass die Piloten angewiesen seien, den Treibstoff-Stand immer genau zu beobachten und ggf. die Menge zu erhöhen.
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