Ich finde das ja alles schon recht und schoen. Nur, wenn man bedenkt, dass der deutsche Praesident gerade fuer Spenden fuer Japan aufgerufen hat, dann laesst sich da doch ein gewisser Irrsinn nicht verleugnen. Hier werden die Millionen nur noch so herumgeschoben.
Klar, das ganze wurde ja bereits vor dem letzten Freitag vereinbart. Aber eine gewisse Ironie beinhaltet es dann halt doch
Phnom Penh; die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, dass die japanische Regierung auch trotz des schweren Erdbebens am vergangenen Freitag im eigenen Land die Zahlung von 94 Mio. US-Dollar an Hilfsgeldern für sozialen und wirtschaftlichen Aufbau in Kambodscha garantiert.
Die entsprechenden Garantien wurden vom kambodschanischen Außenminister Hor Namhong und dem japanischen Botschafter, Masafumi Kuroki, in Phom Penh unter dem Vorsitz von Premier Minister Hun Sen unterzeichnet.
Es geht dabei um drei konkrete Projekte: die Verbesserung des Schutzes vor Überflutung und des Abwassersystems in Phnom Penh, Erneuerung und Erweiterung der Wasserversorgungssysteme in den Provinz-Hauptstädten sowie Verbesserung der Minenräum-Ausrüstung.
Die Frage stellt sich natürlich, ob dies langfristige Projekte sind. Das Geld wird wohl kaum sofort nach Kambodscha fliessen. Und die Gelder welche nun für Japan aus dem Ausland zur Verfügung gestellt werden, werden wohl doch eher für die Soforthilfe und den raschen Wiederaufbau des Landes gedacht sein. Je rascher Japan wieder funktioniert, desto eher werden auch hierzulande wieder Geschäfte mit Japan (und somit Geldgewinn) möglich sein. Ist halt irgendwie schon verrückt, unsere Welt...