Die Regelung ist wie folgt:
Under the Immigration Act 2522 overstay is punishable by a jail term of 2 years and/or a fine of maximum 20,000 baht.
“Section 81 : Any alien who stay in the Kingdom without permission or with
permission expired or revoked shall be punished with imprisonment not exceeding
two years or a fine not exceeding 20,000 Baht or both.“
Under the new extension to the rules, summary situations become -
* Overstay 1 – 21 days: Pay a fine 500 Baht/day at Airport/land border
* Overstay 22 – 41 days: Pay a fine 500 Baht/day, possible arrest/detention, deportation, possible blacklisting
* Overstay 42 days or more: Pay a fine up to 20,000 Baht, arrest/detention, deportation, possible blacklisting
Quelle:
http://www.gazlannathai.com/eye/2010/09 ... new-rules/" onclick="window.open(this.href);return false;
Wichtig ist hierbei, dass da bei overstay 1 - 21 Tagen steht: Abgeltung einer Strafe von 500 Baht pro am
Flughafen/Landesgrenze
Die Voraussetzung ist nun, dass man es bis dorthin schafft und sich freiwillig der Immigration stellt. Wird man jedoch auf offener Strasse mit einer abgelaufenen Aufenthaltsgenehmigung aufgegriffen droht natuerlich nach wie vor Verhaftung. Man kommt gar nicht mehr bis zum Flughafen/Landesgrenze um dort seine Geldbusse zu bezahlen. Ups.
Die neue Regelung sagt nun aus, dass ab dem 22. Tag Overstay Verhaftung/Verwahrungshaft, Abschiebung und Blacklistung moeglich ist. Das heisst, wer mit 22 Tagen Overstay am Flughafen/Landesgrenze auftaucht, kann nun dieses Schicksal erleiden, waehrend Overstay in der Vergangenheit bei SELBSTSTELLUNG grundsaetzlich nur mit 500 Baht pro Tag bzw. 20.000 Baht Maximum abgegolten werden konnte. Wer es bis zum Flughafen/Landesgrenze schaffe, dem drohte in der Vergangenheit keine Verhaftung.
Ergo, die Regelung wurde nicht erleichtert, sondern verschaerft! Grund hierfuer ist, dass der neue Chef der Immigration ein weitaus haerterer Knochen als seine Vorgaenger ist und Immigration einfach die Schnauze voll hatte von den staendigen Gesetzesmissachtungen.
Thailand geht im Gegensatz zu den Erststaaten genau die entgegengesetze Richtung. Auslaendische Gesetzesbrechern soll das Leben nicht leichter sondern schwerer gemacht werden.
Aussage des neuen Chefs der Immigration mit Sitz in der Soi Suan Plu in Bangkok, nachdem ich mit Vollmacht im Auftrag eine moegliche Blacklistung ueberpruefen wollte:
"Der Betroffene muss persoenlich am Flughafen und an der Grenze erscheinen. Liegt eine Blacklistung vor und im wird die Einreise verweigert, dann kann er eine schriftliche Petition dagegen einlegen. Innerhalb von 7 Tagen wird dann der Innenminister ueber diesen Fall entscheiden.
Die Blacklist ist ein Polizeigeheimnis."
2 Jahre vorher, hat man mir problemlos Auskuenfte erteilt, als ich eine Vollmacht vorlegte. Als ich darauf dieses Jahr aufmerksam machte, sagte der Polizeibeamte nur: "Sorry, wir haben seit ein paar Wochen einen neuen Chef in der Immigration und er hat so entschieden und sieht die Dinge haerter als sein Vorgaenger". Dem Beamten war es sichtlich peinlich, dass er diese Auskunft machen musste und nicht helfen konnte.
Keine Geruechte, kein Steintisch-bla-bla sondern Faktum.
Noch einmal zur Verinnerlichung:
DONT OVERSTAY!!!!!!!!! Am besten auf die Innenseite der Augenlider taetowieren, ehe nach Thailand eingereist wird.
Jedem ist natuerlich freigestellt diese Empfehlung in den Wind zu schiessen, weil er meint, dass Overstay nun in Thailand entspannter gesehen wird. Aus welchem Grund auch immer. Es besteht ja immer die Chancen anschliessend ein Buch ueber die Erfahrungen zu schreiben und die Unmenschlichkeit in Thailand anzupragern. Dankbare Leser und Mitfuehler werden sich sicherlich finden und auch Landsleute mit Herz, die die armen "Opfern" in der Abschiebehaft besuchen und dann neues Material fuer die auslaendische Betroffenheitspresse liefern.
