Dienstag, der 21. April. Um viertel vor zehn klingelt der Wecker. Wir stehen auf und machen uns fertig. Anschließend packen wir unsere Sachen zusammen. Kurz vor zwölf verlassen wir unser Zimmer. Ich werfe nochmal einen Blick zurück.
Wir verabschieden uns von den Gastgebern, für die wir vermutlich schon als Langzeiturlauber durchgingen. Die meisten Leute übernachten hier nur ein oder zwei Nächte. Wir steigen in den Wagen und fahren los.
Ich denke nochmal an unseren Aufenthalt zurück. Es waren angenehme Tage, aber länger als unsere vier Nächte muss es nicht sein. So war es genau richtig!
Nach kurzer Fahrt sind wir auf der Hauptstraße und folgen der kurvigen und oft steil nach oben und unten führenden Strecke. Dann ist der abenteuerliche Teil des Weges geschafft und wir machen gemütlich Meter.
Nach vier Stunden Fahrt ohne Pause erreichen wir unsere heutige Unterkunft. Es ist derselbe Laden, in dem wir bereits bei der Hinfahrt genächtigt haben. Schmetterling ist gar nicht begeistert, sie hat mich massiv gedrängt, meine schon vor Monaten vorgenommene Buchung zu canceln und ein anderes Hotel zu wählen. Insbesondere die Treppen sind ihr ein Dorn im Auge. Aber ich hatte dazu keine Lust und bin stur geblieben.
An der Unterkunft angekommen, muss ich feststellen, dass alle Türen verschlossen sind. Der Betreiber meinte vor ein paar Tagen zu mir, dass, wenn wir bis 17 Uhr ankommen, er da sei und wir normal einchecken könnten. Kämen wir später, wäre er weg und eine Security würde uns reinlassen. Jetzt sind wir bereits um vier hier, aber alles ist zu. Und ein Wachmann ist weit und breit nicht zu sehen. Das ist Wasser auf die Mühlen von Schmetterling, die ja eh nicht hierhin wollte.
Wir steigen wieder in den Wagen und statten einem Markt einen Besuch ab. Wir schlendern an den dortigen Ständen vorbei, essen und trinken eine Kleinigkeit. Anschließend starten wir einen weiteren Versuch und fahren zurück zur gebuchten Unterkunft. Dieses Mal haben wir Glück: Der Wachmann hat mittlerweile seinen Dienst angetreten und lässt uns eintreten.
Auch wenn das Fehlen eines Aufzugs ein großer Minuspunkt ist, punktet das Hotel mit seiner ungewöhnlichen Dekoration. Nicht schlecht!
Wir halten uns nicht lange im Zimmer auf. Schnell stehen wir wieder draußen und besuchen einen weiteren, recht großen Nachtmarkt. Er nennt sich Rod Fai Market und liegt direkt an der Hauptstraße, nicht weit von unserer Unterkunft entfernt. Erneut schlendern wir an Ständen vorbei, essen und trinken. Da wir recht früh dran sind, ist sogar Zeit zum Sitzen. Emma und ich gönnen uns gemütlich ein kleines kühles Leo.
Nach Einbruch der Dunkelheit fahren wir zu dem Pub & Restaurant, an dem wir bereits vor ein paar Tagen waren und uns die Songkran-Feierlichkeit angesehen haben. Leider ist das Lokal heute geschlossen. Kurz entschlossen suchen wir ein anderes Lokal in der Nähe auf. Wir setzen uns und geben unsere Bestellung auf. Wir hängen dort den Abend ab.
- Fortsetzung folgt -