Kochalternativen in Thailand
Verfasst: 15.09.2010 15:24
Gerade, wenn man hier in Thailand lebt, und noch dazxu vielleicht auf dem land, gibt es das eine oder andere, was man aus der Heimat vermisst. So ist es mir auch mit einigen Sachen gegangen und so habe ich begonnen, verschiedene Sachen selbst zu machen. Hier mal eine kleine Auswahl. Und es folgen bei Interesse noch mehr "Rezepte" bzw. Alternativen. Gerne koennen auch andere ihre Ideen einbringen.
Butter
Was geht mir die Butter hier auf den Senkel. Wenn man die falsche erwischt, ist sie entweder total uebersalzen oder hat einen sehr intensiven Buttergeschmack, der einfach zu intensiv ist. Deshalb habe ich begonnen, mir meine Butter selber zu machen. Da kommt nicht mal Butter aus dem deutschen Supermakt mit. Und man kann sie auch als bspw. gesalzene oder Kraeuterbutter variieren. Und dazu gibt es dann auch noch frische Buttermilch als Nebenprodukt:
Fuer ca. 150 g Butter:
500 ml Sahne (ganz normale Sahne, ungesuesst)
etwas Salz
Die Sahne am besten mit dem Mixer zu Sahne schlagen. Dann aber nicht aufhoeren, sondern weiterschlagen. Es entsteht ein Klumpen (die Butter) und eine Fluessigkeit - die Buttermilch. Jetzt den Butterklumpen nehmen und nochmals mit einem Handtuch oder was aehnlichem ausdruecken. nach bedarf salzen (oder auch nicht). Man kann die Butter auch in einer Schuessel mit Salswasser ueber Nacht im Kuehlschrank noch ziehen lassen.
Das ist mit Abstand die beste Butter, die ich je bekommen konnte hier in SOA. Die aus der Sahne gewonnene Butter reduziert sich uebrigens auf ca. 1/3 der urspruenglichen Sahnemenge.
Schweinebraten (ohne Backofen)
Ich musste auch lange auf meinen heissgeliebten Schweinebraten verzichten, da ich nicht immer einen Backofen hatte. Bis ich einen Tipp von jemandem bekam. Den Schweinebraten einfach in Wasser zubereiten. Wer es glaubt oder nicht - das funktioniert sogar!
Schweinebraten ganz normal wie immer zubereiten. Ich uebergiesse ihn nach dem Wuerzen mit Salz, Pfeffer, Paprika und Knoblauch auch noch mit heissem Fett, damit sich die Poren schliessen.
Anschliessend den Schweinebraten in einen Topf geben, der dann ca. 1 cm mit Wasser aufgefuellt wird. Dann den Schweinebraten anfangen, langsam zu "kochen" und einen Deckel drauf und den einen Spalt offen lassen. Und den Herd so einstellen, dass das Wasser langsam verdunstet; also leicht kocht. Immer wieder Wasser nachfuellen und den braten auch immer wieder wenden.
Aber Achtung: das Wasser wirklich fast komplett verdampfen lassen - bis unmittelbar bevor der Braten anbrennt. Das ist der Trick dabei, dass man auch eine schoene, resche Kruste hinbekommt. Wer zuviel Wasser nimmt, bekommt keine knusprige Kruste hin. Anschliessend dann noch das im Toipf eingebratene mit kochendem Wasser herausloesen und daraus die Sosse machen.
Schmeckt absolut wie ein Schweinebraten aus dem Backrohr und wenn man es richtig gemacht hat (als man eine Kruste hat) wird auch keiner merken, dass das im Topf und nicht im Backrohr gemacht wurde.
So, bei Interesse naechstes Mal noch mehr ;)
Butter
Was geht mir die Butter hier auf den Senkel. Wenn man die falsche erwischt, ist sie entweder total uebersalzen oder hat einen sehr intensiven Buttergeschmack, der einfach zu intensiv ist. Deshalb habe ich begonnen, mir meine Butter selber zu machen. Da kommt nicht mal Butter aus dem deutschen Supermakt mit. Und man kann sie auch als bspw. gesalzene oder Kraeuterbutter variieren. Und dazu gibt es dann auch noch frische Buttermilch als Nebenprodukt:
Fuer ca. 150 g Butter:
500 ml Sahne (ganz normale Sahne, ungesuesst)
etwas Salz
Die Sahne am besten mit dem Mixer zu Sahne schlagen. Dann aber nicht aufhoeren, sondern weiterschlagen. Es entsteht ein Klumpen (die Butter) und eine Fluessigkeit - die Buttermilch. Jetzt den Butterklumpen nehmen und nochmals mit einem Handtuch oder was aehnlichem ausdruecken. nach bedarf salzen (oder auch nicht). Man kann die Butter auch in einer Schuessel mit Salswasser ueber Nacht im Kuehlschrank noch ziehen lassen.
Das ist mit Abstand die beste Butter, die ich je bekommen konnte hier in SOA. Die aus der Sahne gewonnene Butter reduziert sich uebrigens auf ca. 1/3 der urspruenglichen Sahnemenge.
Schweinebraten (ohne Backofen)
Ich musste auch lange auf meinen heissgeliebten Schweinebraten verzichten, da ich nicht immer einen Backofen hatte. Bis ich einen Tipp von jemandem bekam. Den Schweinebraten einfach in Wasser zubereiten. Wer es glaubt oder nicht - das funktioniert sogar!
Schweinebraten ganz normal wie immer zubereiten. Ich uebergiesse ihn nach dem Wuerzen mit Salz, Pfeffer, Paprika und Knoblauch auch noch mit heissem Fett, damit sich die Poren schliessen.
Anschliessend den Schweinebraten in einen Topf geben, der dann ca. 1 cm mit Wasser aufgefuellt wird. Dann den Schweinebraten anfangen, langsam zu "kochen" und einen Deckel drauf und den einen Spalt offen lassen. Und den Herd so einstellen, dass das Wasser langsam verdunstet; also leicht kocht. Immer wieder Wasser nachfuellen und den braten auch immer wieder wenden.
Aber Achtung: das Wasser wirklich fast komplett verdampfen lassen - bis unmittelbar bevor der Braten anbrennt. Das ist der Trick dabei, dass man auch eine schoene, resche Kruste hinbekommt. Wer zuviel Wasser nimmt, bekommt keine knusprige Kruste hin. Anschliessend dann noch das im Toipf eingebratene mit kochendem Wasser herausloesen und daraus die Sosse machen.
Schmeckt absolut wie ein Schweinebraten aus dem Backrohr und wenn man es richtig gemacht hat (als man eine Kruste hat) wird auch keiner merken, dass das im Topf und nicht im Backrohr gemacht wurde.
So, bei Interesse naechstes Mal noch mehr ;)
