wen es interessiert oder wer es braucht
Verfasst: 30.07.2010 15:34
Gute Potenzmittel gibt es nur auf Rezept
Potenzmittel boomen - kein Wunder: Schätzungen zufolge leidet jeder fünfte Mann zwischen 30 und 70 unter Potenzstörungen. Doch auf dem Markt findet man neben seriösen Produkten auch zahlreiche dubiose Mittel, deren Wirksamkeit höchst zweifelhaft ist. Das Magazin "Öko-Test" hat 19 Potenzmittel eingekauft und auf ihre Wirksamkeit untersuchen lassen. Das Ergebnis: Gute Potenzmittel gibt es nur auf Rezept. Von Mittelchen aus dem Sexshop sollte man lieber die Finger lassen.
Frei verkäufliche Potenzmittel fallen durch
Getestet wurden acht rezeptpflichtige Arzneimittel aus der Apotheke und elf frei verkäufliche Mittel. Sechs der acht rezeptpflichtigen Mittel schnitten mit "Sehr gut" ab - darunter auch die bekannten Mittel "Viagra" von Pfizer Pharma und "Cialis" von Lilly Deutschland. Bei diesen Mitteln sei die Wirksamkeit eindeutig belegt, so "Öko-Test". Zwei rezeptpflichtige Mittel erhielten wegen nur teilweise belegter Wirksamkeit ein "Befriedigend". Dagegen fielen die frei verkäuflichen Mittel alle durch. Die Tropfen und Kapseln enthalten beispielsweise Guarana- oder Rinderhodenextrakt in Kombination mit Vitaminen. Der Nutzen solcher Produkte ist den Testern zufolge nicht belegt.
Irreführende Bezeichnung für Nahrungsergänzungsmittel
Zwar werden viele frei verkäuflichen Produkte lediglich als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Namen wie "Penisex" und "Spanische Liebestropfen" oder Werbeslogans wie "Elixier zur Entfaltung Eurer Leidenschaft" suggerieren allerdings, dass es sich bei den Produkten um potenzsteigernde Mittel handelt, kritisieren die Tester. Einige der Produkte seien zudem falsch deklariert - die enthaltenen Zusatzstoffe wurden hinter Phantasienamen versteckt.
Bei Potenzstörungen unbedingt zum Arzt gehen
Das Fazit der Tester: Wer Potenzstörungen hat, kommt um einen Arztbesuch nicht herum. Dieser klärt zunächst die Ursache für die Erektionsprobleme. Denn in vielen Fällen steckt eine Grunderkrankung wie Diabetes oder Bluthochdruck hinter der mangelnden Potenz. Wenn die Ursache geklärt und gegebenenfalls behandelt wurde, kann der Arzt - falls noch nötig - das Rezept für ein wirkungsvolles Potenzmittel ausstellen.
Das ausführliche Testergebnis finden Sie in der August-Ausgabe des Magazins "Öko-Test".
http://lifestyle.t-online.de/potenzmitt ... 9350/index" onclick="window.open(this.href);return false;
Potenzmittel boomen - kein Wunder: Schätzungen zufolge leidet jeder fünfte Mann zwischen 30 und 70 unter Potenzstörungen. Doch auf dem Markt findet man neben seriösen Produkten auch zahlreiche dubiose Mittel, deren Wirksamkeit höchst zweifelhaft ist. Das Magazin "Öko-Test" hat 19 Potenzmittel eingekauft und auf ihre Wirksamkeit untersuchen lassen. Das Ergebnis: Gute Potenzmittel gibt es nur auf Rezept. Von Mittelchen aus dem Sexshop sollte man lieber die Finger lassen.
Frei verkäufliche Potenzmittel fallen durch
Getestet wurden acht rezeptpflichtige Arzneimittel aus der Apotheke und elf frei verkäufliche Mittel. Sechs der acht rezeptpflichtigen Mittel schnitten mit "Sehr gut" ab - darunter auch die bekannten Mittel "Viagra" von Pfizer Pharma und "Cialis" von Lilly Deutschland. Bei diesen Mitteln sei die Wirksamkeit eindeutig belegt, so "Öko-Test". Zwei rezeptpflichtige Mittel erhielten wegen nur teilweise belegter Wirksamkeit ein "Befriedigend". Dagegen fielen die frei verkäuflichen Mittel alle durch. Die Tropfen und Kapseln enthalten beispielsweise Guarana- oder Rinderhodenextrakt in Kombination mit Vitaminen. Der Nutzen solcher Produkte ist den Testern zufolge nicht belegt.
Irreführende Bezeichnung für Nahrungsergänzungsmittel
Zwar werden viele frei verkäuflichen Produkte lediglich als Nahrungsergänzungsmittel angeboten. Namen wie "Penisex" und "Spanische Liebestropfen" oder Werbeslogans wie "Elixier zur Entfaltung Eurer Leidenschaft" suggerieren allerdings, dass es sich bei den Produkten um potenzsteigernde Mittel handelt, kritisieren die Tester. Einige der Produkte seien zudem falsch deklariert - die enthaltenen Zusatzstoffe wurden hinter Phantasienamen versteckt.
Bei Potenzstörungen unbedingt zum Arzt gehen
Das Fazit der Tester: Wer Potenzstörungen hat, kommt um einen Arztbesuch nicht herum. Dieser klärt zunächst die Ursache für die Erektionsprobleme. Denn in vielen Fällen steckt eine Grunderkrankung wie Diabetes oder Bluthochdruck hinter der mangelnden Potenz. Wenn die Ursache geklärt und gegebenenfalls behandelt wurde, kann der Arzt - falls noch nötig - das Rezept für ein wirkungsvolles Potenzmittel ausstellen.
Das ausführliche Testergebnis finden Sie in der August-Ausgabe des Magazins "Öko-Test".
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