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Re: Kochalternativen in Thailand

Verfasst: 17.09.2010 05:44
von Samuianer
.Kenn ich garnicht anders und aus echten Kartoffeln, selbstgemacht... :super: unschlagbar!

Re: Kochalternativen in Thailand

Verfasst: 17.09.2010 08:18
von tomtom24
petpet hat geschrieben:
Pommes soufflées

http://www.kochmobil.de/kuechenlexikon.htm" onclick="window.open(this.href);return false;
Besten Dank fuer die Infos. Nachdem ich mir den Link auch angeschaut habe und dort alles kartofflige mit pommes beginnt (bei den Fachausdruecken) muss ich sagen, bei mir gibt es auch gerade "pommes et les oignons de la sauteuse" oder auf gut bayrisch: Reiberdatschi ;-D oder fuer die Nicht-Bayern Kartoffelpuffer ;-D

Re: Kochalternativen in Thailand

Verfasst: 17.09.2010 08:58
von paulsson
Die Homepage von Chefkoch.de finde ich super.
Wahnsinnig viele Rezepte und Tips.

Re: Kochalternativen in Thailand

Verfasst: 17.09.2010 09:29
von tomtom24
paulsson hat geschrieben:Die Homepage von Chefkoch.de finde ich super.
Wahnsinnig viele Rezepte und Tips.
Die Seite finde ich auch klasse. Da hatte ich auch mit meiner Mayonaise angefangen. Da ich mit den ersten Ergebnissen aber nicht zufrieden war, hatte ich noch viel zusaetzlich gelesen (auch auf anderen Seiten) und mir auch noch Tipps von anderen angehoert, bevor sie dann so wurde, wie sie jetzt ist.

Aber Chefkoch ist auf jeden Fall empfehlenswert

Re: Kochalternativen in Thailand

Verfasst: 18.09.2010 23:23
von tomtom24
Burger

Burger sind ja ansich nicht schwer. Rindfleisch, Salz, Pfeffer, Paprika, Knoblauch und Zwiebel, ausserdem Weissbrot und Ei. Und wer es ein wenig deutsch mag, dann halt noch ein bisschen Majoran.

In meiner Kambodschazeit hatte mir mein (US) Partner einen kleinen Tipp gegeben, wie man den Geschmack nochmal deutlich verbessern und interessanter machen kann. Und zwar mit einem grosszuegigem Schuss Zitronensaft. Wer also mal in Deutschland Burger macht oder auch Fleischpflanzerl (Frikadellen, Buletten), der soll doch mal einen grossen Schuss Zitronensaft mit dazu geben. ich hatte das auch einem anderen (Deutschen) gezeigt, der Fleischpflanzerl in seinem Geschaeft verkauft hat. der war auch total begeistert.

Beim deutschen Fleischpflanzerl (bzw. der Bulette oder Frikadelle ;-D ) ist ja was anderes nicht so schlimm: man nimmt dafuer ja entweder gemischtes oder nur Hackfleisch vom Schwein. Aber ein Burger sollte ja aus Rind gemacht werden. In. Deutschland ist das auch kein Problem (zumindest nicht so ausgepraegt). Aber mit dem Rindfleisch hier werden die Burger ja wirklich staubtrocken (erinnert mich immer wieder an diese Kinder-Country Riegel Werbung ;-D ). Dann hab ich mal was ausprobiert: und zwar habe ich ca. 10 prozent sehr fettes Schweinehack dazu gegeben. Und siehe da, man bekommt sehr saftige Burger. Die schmecken den leuten auch richtig. Privat ist es ja soweit auch ok. Macht man es aber in einer bar oder Restaurant, muss man dann halt dazusagen oder schreiben, dass ein Anteil Schwein dabei ist.

Aber es lohnt sich. Gibt man also die 10 Prozent fettes Schwein dazu, werden die Burger schoen saftig. Und mit der Zitrone wird der geschmack der Burger dann richtig einmalig gut.

Und noch ein letzter Tipp: wer die Burger grillt, sollte, wenn vom Rind (wie bei allem Rind, da es sonst viel zu trocken wird) in eingeoelter oder eingefetteter Alufolie grillen. Nur fuer die Grillrostzeichnung des Fleisches dann kurz auf den Grill direkt legen.

edit: haette ich jetzt fast vergessen. bei den Saucen kann man auch mal was neues machen. Das ganze kann man uebrigens auch zu anderem Gegrilltem anbieten: einfach mal einen Schuss Jack Daniel unter das Ketchup ruehren. Und dann auf den Burger drauf.

Re: Kochalternativen in Thailand

Verfasst: 18.09.2010 23:31
von bigchang
wenn du kein schweinefett nehmen willst,nimmste "suet" das ist rindertalg,hier in uk gibts den schon fertig gerebbelt,also in klitzekleinen roellchen,dann kann man das suet gleich so weiterverarbeiten,i.e. fuer burger,teige,kloesschen etc
weiss aber nicht wie es mit der verfuegbarkeit anderswo aussieht

Re: Kochalternativen in Thailand

Verfasst: 20.09.2010 16:00
von tomtom24
bigchang hat geschrieben:..
Ich hab da schon laenger eine Frage an Dich, da Du ja in England lebst und auch mit Kochen zu tun hast. Wie sieht es bei Dir mit der englischen Kueche aus? Oder bietest Du eher international an? Und vor allem, wenn ja, wie reagieren die leute darauf?

Ich frage, weil ich der englischen Kueche naemlich rein gar nichts abgewinnen kann. Konnte ich nicht in England selbst, wenn ich dort war und auch spaeter in Kambodscha bin ich nur an den faden Geschmack erinnert worden (ich hatte relativ viele Englaender in meinem Bekanntenkreis und so hat es sich auch ergeben, dass ich von Zeit zu Zeit ueber englische Kueche "gestolpert" bin).

Re: Kochalternativen in Thailand

Verfasst: 22.09.2010 23:45
von tomtom24
Fischsauce ist ja nun nicht jedermanns Sache. Ich persoenlich kann auch gut und gerne darauf verzichten. Ausserdem gibt es auch noch qualitative Unterschiede in der Fischsauce (je schlechter die Qualitaet, desto mehr kommt der Fisch durch). Allerdings kann das ja auch bei zuviel Fischsauce passieren. Ich selbst hatte so auch schon Schweinefleisch, das zu sehr nach Fisch geschmeckt hat. Und auch nicht alle Thais moegen Fischsauce so sehr. Z.B. hat der Arzt Puk erzaehlt, dass sich zuviel Fischsauce auch schlecht auf den Koerper auswirken kann. Ich kann mich nur nicht mehr ganz erinnern was es war. Laut Arzt waren es wohl Nieren oder/und Wirbelsaeule (bzw. Rueckenmark)

Fischsauce (Nam Bla) ist ja zwar der Salzersatz, aber es direkt durch Salz zu ersetzen, wenn man es nicht mag, kommt irgendwie nicht so gut. Schmeckt nicht. Was da aber ganz gut hilft (gibt einen etwas anderen Geschmack, aber auch sehr lecker), das ist Sojasauce oder Maggie.

Ueberhaupt kann man mit Sojasauce recht viel zaubern: Fleisch mit Sojasauce marinieren und dann scharf anbraten im Wok mit heissem Oel. Auch mit japanischen Sojasaucen kommt das recht gut. Und wenn man dann noch etwas Ingwer und ganz wenig Zucker dazu gibt, hat man sogar fast schon Teriyaki-Style :-)

Re: Kochalternativen in Thailand

Verfasst: 23.09.2010 04:42
von Volker
Statt Zucker lieber etwas Honig nehmen. :super:
Habe gestern Butter selbst gemacht. Einfach Sahne in die Kuechenmaschine und solange
schlagen, bis sich die Buttermilch absetzt. Lecker.

Re: Kochalternativen in Thailand

Verfasst: 23.09.2010 05:50
von Samuianer
tomtom24 hat geschrieben:Burger

Burger sind ja ansich nicht schwer. Rindfleisch, Salz, Pfeffer, Paprika, Knoblauch und Zwiebel, ausserdem Weissbrot und Ei. Und wer es ein wenig deutsch mag, dann halt noch ein bisschen Majoran.

In meiner Kambodschazeit hatte mir mein (US) Partner einen kleinen Tipp gegeben, wie man den Geschmack nochmal deutlich verbessern und interessanter machen kann. Und zwar [hil]mit einem grosszuegigem Schuss Zitronensaft[/hil]. Wer also mal in Deutschland Burger macht oder auch Fleischpflanzerl (Frikadellen, Buletten), der soll doch mal einen grossen Schuss Zitronensaft mit dazu geben. ich hatte das auch einem anderen (Deutschen) gezeigt, der Fleischpflanzerl in seinem Geschaeft verkauft hat. der war auch total begeistert.

Beim deutschen Fleischpflanzerl (bzw. der Bulette oder Frikadelle ;-D ) ist ja was anderes nicht so schlimm: man nimmt dafuer ja entweder gemischtes oder nur Hackfleisch vom Schwein. Aber ein Burger sollte ja aus Rind gemacht werden. In. Deutschland ist das auch kein Problem (zumindest nicht so ausgepraegt). Aber mit dem Rindfleisch hier werden die Burger ja wirklich staubtrocken (erinnert mich immer wieder an diese Kinder-Country Riegel Werbung ;-D ). Dann hab ich mal was ausprobiert: und zwar habe ich ca. 10 prozent sehr fettes Schweinehack dazu gegeben. Und siehe da, man bekommt sehr saftige Burger. Die schmecken den leuten auch richtig. Privat ist es ja soweit auch ok. Macht man es aber in einer bar oder Restaurant, muss man dann halt dazusagen oder schreiben, dass ein Anteil Schwein dabei ist.

Aber es lohnt sich. Gibt man also die 10 Prozent fettes Schwein dazu, werden die Burger schoen saftig. Und mit der Zitrone wird der geschmack der Burger dann richtig einmalig gut.

Und noch ein letzter Tipp: wer die Burger grillt, sollte, wenn vom Rind (wie bei allem Rind, da es sonst viel zu trocken wird) in eingeoelter oder eingefetteter Alufolie grillen. Nur fuer die Grillrostzeichnung des Fleisches dann kurz auf den Grill direkt legen.

edit: haette ich jetzt fast vergessen. bei den Saucen kann man auch mal was neues machen. Das ganze kann man uebrigens auch zu anderem Gegrilltem anbieten: einfach mal einen Schuss Jack Daniel unter das Ketchup ruehren. Und dann auf den Burger drauf.


Verhaelt sich mit der Beigabe von einem Schuss Balsamico zu Erbeeren aehnlich, da gibt es unzaehlige dieser "Tips", wie ein Schuss Sahne oder Butter, Wein, ja gar Cognac Sossenzubereitungen um ein paar Striche aufwertet..in jede Tomatensosse eine Prise Zucker gehoert..