Re: Desaster Love Parade
Verfasst: 02.08.2010 22:15
so wird es sein. denn was er bekommen würde ist nicht gerade wenig.
so wird es sein. denn was er bekommen würde ist nicht gerade wenig.
Und weil das jeder weiss - auch der Oberbuergermeister - sollte er halt auch ein wenig eigenen Engagement mitgebracht haben - geht ja wohl um eine der groessten Veranstaltungen des Jahres. Solche Sache nur Angestellten ueberlassen, ist nur dumm.lorenzo hat geschrieben:Man neigt ja gerne dazu einen Hauptverantwortlichen zu opfern, damit die anderen Verantwortlichen sich reinwaschen können. Wenn der OB einmal aus dem Amt gekickt ist, dann muß er befürchten daß die Beweislage gegen ihn manipuliert wird. Also OB bleiben bis zum bitteren Ende. Ich verstehe auch nicht daß die nächst tiefer angesiedelte Etage samt Zuträger konsequenzlos weiter agieren dürfen.
Lückenlose Aufklärung und erst dann Konsequenzen in einem gewissen zeitlichem Abstand sind gefordert.
Aber an ihrer WW, die ja etliche Tsunamis ausgeloest hat, halten sie fest... ts ts tsMonta hat geschrieben:Zitat:
"Duisburger CDU schürt Zweifel an Sauerland-Abwahl
Die FDP macht Druck, in der CDU wird gebremst. Die Liberalen in Duisburg wollen Oberbürgermeister Sauerland nach der Love-Parade-Katastrophe möglichst schnell loswerden. Doch ein Parteifreund des Stadtoberhauptes glaubt derzeit nicht an die Abwahl im Stadtrat..."
http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 58,00.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Ich habe so was schon geahnt.
Wenn, dann wird es der CDU landesweit noch mal ein paar Prozentpunkte kosten.
Also das Schaller auch in der Verantwortung steht ist gar keine Frage - aber:Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen erhöhte Schaller kurz vor Beginn der Love Parade den Druck auf das Duisburger Rathaus. Nachdem das Bauamt am 14. Juli ein Sicherheitskonzept eingefordert hatte, meldete sich fünf Tage später eine von Schallers Firma Lopavent beauftragte Anwaltskanzlei und drängte auf die Erteilung einer "Sondernutzungserlaubnis". Die Juristen warnten davor, die Großveranstaltung abzusagen und wiesen auf die "immensen wirtschaftlichen aber auch ideellen Schäden für Veranstalter, die Metropole Ruhr und die Stadt Duisburg" hin.
und richtig Interessant:soll die damalige Landesregierung unter dem früheren Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers (CDU) Druck auf die Stadt Duisburg ausgeübt haben.
Das ist der Hammer - der gute Ruetgers setzt hier kleine Amtsleiter, Behoerdenleiter einer Stadt unter "Druck" - NEIN in Verantwortung geht er nicht er spricht nur von " es "KOENNE" bei "gravierenden"Demnach betonte der städtische Ordnungsdezernent Wolfgang Rabe, dass Rüttgers "in der Vergangenheit bereits eine Aussage getroffen habe, dass die Love Parade in Duisburg stattfinden sollte". Eine Absage könne daher "lediglich aus gravierenden Sicherheitsbedenken erfolgen".
