Re: Auflockerung :-)
Verfasst: 24.10.2012 08:27
Ist kein richtiger Witz heute, aber trotzdem...
Andi schaute kurz noch einmal auf das Tachometer, bevor er langsamer
wurde: 79 innerhalb einer Ortschaft. Das vierte Mal in 4 Monaten. Wie
konnte ein Typ denn so oft erwischt werden? Als er sein Auto auf 10 km/h
abbremste, fuhr Andi rechts ran.
Der Polizist, der ihn angehalten hatte, stieg aus seinem Auto aus. Mit
einem dicken Notizbuch in der Hand. Christian? Christian aus der Kirche?
Andi sank tiefer in seinen Sitz.
Das war nun schlimmer als der Strafzettel. Ein christlicher Bulle
rwischt einen Typen aus seiner eigenen Kirche. Einen Typen, der etwas
angespannt war, nach einem langen Tag im Buero. Einen Typen, der morgen
Golf spielen wollte. Als er aus seinem Auto sprang, erblickte er den
Polizisten, den er jeden Sonntag in der Kirche sah. Er hatte erst nur
den Mann in Uniform gesehen.
"Hi Christian. Komisch, dass wir uns so wieder sehen!"
"Hallo Andi." Kein Laecheln.
"Ich sehe du hast mich erwischt in meiner Eile nach Hause zu kommen, nur
meine Frau und Kinder zu sehen."
"Ja, so ist das." Christian, der Polizist schien unsicher zu sein.
"Ich bin in den letzten Tage erst sehr spaet aus dem Buero gekommen. Ich
denke auch, dass ich die Verkehrsregeln nun mehr als einmal gebrochen
habe." Andi war nervoes und ungeduldig. " "Verstehst du, was ich meine?"
"Ich weiss, was du meinst. Ich weiss auch, dass Du soeben ein Gesetz
gebrochen hast."
Aua. Dies geht in die falsche Richtung. Zeit die Taktik zu aendern. "Bei
wieviel hast du mich erwischt?"
"Siebzig. Wuerdest du dich bitte wieder in dein Auto setzen?"
"Ach Christian, warte bitte einen Moment. Ich habe sofort auf den Tacho
geschaut, als ich dich gesehen habe! Ich habe mich auf 65 km/h
geschaetzt!" Andi konnte mit jedem Strafzettel besser luegen.
"Bitte Andi, setz dich wieder in dein Auto."
Genervt quetschte Andi sich durch die noch immer offene Tuere. Ein Knall
und die Tuer war zu. Er starrte auf sein Armaturenbrett. Christian war
fleissig am schreiben auf seinem Notizblock. Warum wollte Christian nicht
Fuehrerschein und Papiere sehen? Was auch immer der Grund war, es wuerden
einige Sonntage vergehen, bis er sich in der Kirche wieder neben diesen
Polizisten setzen wuerde.
Christian klopfte an die Tuer. Er hatte einen Zettel in der Hand. Andi
oeffnete das Fenster, maximal 5cm, gerade genug, um den Zettel an sich zu
nehmen. Christian gab ihm den Zettel durch. "Danke." Andi konnte die
Enttaeuschung nicht aus seiner Stimme halten. Christian setzte sich
wieder ins Auto ohne ein Wort zu verlieren. Andi wartete und schaute
durch seinen Spiegel zu. Dann faltete er den Zettel auf. Was wuerde ihn
dieser Spass wieder kosten?
Hej! Warte mal! War das ein Witz? Dies war kein Strafzettel. Andi las:
"Lieber Andi, ich hatte einmal eine kleine Tochter. Als sie sechs Jahre
alt war, starb sie bei einem Verkehrsunfall. Richtig geraten, der Typ ist
zu schnell gefahren. Einen Strafzettel, eine Gebuehr und drei Monate
Knast und der Mann war wieder frei. Frei um seine Toechter wieder in den
Arm nehmen zu duerfen. Alle drei konnte er wieder liebhaben. Ich hatte
nur eine und ich werde warten muessen, bis ich in den Himmel komme, bevor
ich sie wieder in den Arm nehmen kann. Tausendmal habe ich versucht diesem
Mann zu vergeben. Tausendmal habe ich gedacht, ich haette es geschafft.
Vielleicht habe ich es geschafft, aber ich muB immer wieder an sie denken.
Auch jetzt.
Bete bitte fuer mich. Und sei bitte vorsichtig, Andi. Mein Sohn ist alles
was
ich noch habe. Grufi Christian"
Andi drehte sich um und sah Christians Auto wegfahren. Er fuhr die StraSe
wieder runter. Andi schaute bis er nicht mehr zu sehen war. Erst ganze 15
Minuten
spaeter fuhr er langsam nach Hause. Er betete um Verzeihung und zu Hause
angekommen nahm er seine ueberraschte Frau und Kinder in den Arm und
drueckte sie
ganz fest. Das Leben ist so wertvoll.
Behandle es mit Sorgfalt!
Andi schaute kurz noch einmal auf das Tachometer, bevor er langsamer
wurde: 79 innerhalb einer Ortschaft. Das vierte Mal in 4 Monaten. Wie
konnte ein Typ denn so oft erwischt werden? Als er sein Auto auf 10 km/h
abbremste, fuhr Andi rechts ran.
Der Polizist, der ihn angehalten hatte, stieg aus seinem Auto aus. Mit
einem dicken Notizbuch in der Hand. Christian? Christian aus der Kirche?
Andi sank tiefer in seinen Sitz.
Das war nun schlimmer als der Strafzettel. Ein christlicher Bulle
rwischt einen Typen aus seiner eigenen Kirche. Einen Typen, der etwas
angespannt war, nach einem langen Tag im Buero. Einen Typen, der morgen
Golf spielen wollte. Als er aus seinem Auto sprang, erblickte er den
Polizisten, den er jeden Sonntag in der Kirche sah. Er hatte erst nur
den Mann in Uniform gesehen.
"Hi Christian. Komisch, dass wir uns so wieder sehen!"
"Hallo Andi." Kein Laecheln.
"Ich sehe du hast mich erwischt in meiner Eile nach Hause zu kommen, nur
meine Frau und Kinder zu sehen."
"Ja, so ist das." Christian, der Polizist schien unsicher zu sein.
"Ich bin in den letzten Tage erst sehr spaet aus dem Buero gekommen. Ich
denke auch, dass ich die Verkehrsregeln nun mehr als einmal gebrochen
habe." Andi war nervoes und ungeduldig. " "Verstehst du, was ich meine?"
"Ich weiss, was du meinst. Ich weiss auch, dass Du soeben ein Gesetz
gebrochen hast."
Aua. Dies geht in die falsche Richtung. Zeit die Taktik zu aendern. "Bei
wieviel hast du mich erwischt?"
"Siebzig. Wuerdest du dich bitte wieder in dein Auto setzen?"
"Ach Christian, warte bitte einen Moment. Ich habe sofort auf den Tacho
geschaut, als ich dich gesehen habe! Ich habe mich auf 65 km/h
geschaetzt!" Andi konnte mit jedem Strafzettel besser luegen.
"Bitte Andi, setz dich wieder in dein Auto."
Genervt quetschte Andi sich durch die noch immer offene Tuere. Ein Knall
und die Tuer war zu. Er starrte auf sein Armaturenbrett. Christian war
fleissig am schreiben auf seinem Notizblock. Warum wollte Christian nicht
Fuehrerschein und Papiere sehen? Was auch immer der Grund war, es wuerden
einige Sonntage vergehen, bis er sich in der Kirche wieder neben diesen
Polizisten setzen wuerde.
Christian klopfte an die Tuer. Er hatte einen Zettel in der Hand. Andi
oeffnete das Fenster, maximal 5cm, gerade genug, um den Zettel an sich zu
nehmen. Christian gab ihm den Zettel durch. "Danke." Andi konnte die
Enttaeuschung nicht aus seiner Stimme halten. Christian setzte sich
wieder ins Auto ohne ein Wort zu verlieren. Andi wartete und schaute
durch seinen Spiegel zu. Dann faltete er den Zettel auf. Was wuerde ihn
dieser Spass wieder kosten?
Hej! Warte mal! War das ein Witz? Dies war kein Strafzettel. Andi las:
"Lieber Andi, ich hatte einmal eine kleine Tochter. Als sie sechs Jahre
alt war, starb sie bei einem Verkehrsunfall. Richtig geraten, der Typ ist
zu schnell gefahren. Einen Strafzettel, eine Gebuehr und drei Monate
Knast und der Mann war wieder frei. Frei um seine Toechter wieder in den
Arm nehmen zu duerfen. Alle drei konnte er wieder liebhaben. Ich hatte
nur eine und ich werde warten muessen, bis ich in den Himmel komme, bevor
ich sie wieder in den Arm nehmen kann. Tausendmal habe ich versucht diesem
Mann zu vergeben. Tausendmal habe ich gedacht, ich haette es geschafft.
Vielleicht habe ich es geschafft, aber ich muB immer wieder an sie denken.
Auch jetzt.
Bete bitte fuer mich. Und sei bitte vorsichtig, Andi. Mein Sohn ist alles
was
ich noch habe. Grufi Christian"
Andi drehte sich um und sah Christians Auto wegfahren. Er fuhr die StraSe
wieder runter. Andi schaute bis er nicht mehr zu sehen war. Erst ganze 15
Minuten
spaeter fuhr er langsam nach Hause. Er betete um Verzeihung und zu Hause
angekommen nahm er seine ueberraschte Frau und Kinder in den Arm und
drueckte sie
ganz fest. Das Leben ist so wertvoll.
Behandle es mit Sorgfalt!