Re: Desaster Love Parade
Verfasst: 27.07.2010 21:51
Ein Kölner Polizeiführer über die Vorbesprechungen zur Loveparade:
Im Vorfeld des Ereignisses hatte es an warnenden Stimmen offenbar nicht gefehlt. „Es gab zwölf bis 13 Ortstermine,“ erzählt der Leiter einer Kölner Einsatz-Hundertschaft der Polizei. „Und jedes Mal waren wir uns einig, dass das geplante Konzept im Chaos enden wird, dass es Verletzte und Tote geben wird.“ Bedenken seien ignoriert worden. „Und immer wieder wurde uns mitgeteilt, im Rathaus stehe man auf dem Standpunkt: Die Loveparade muss funktionieren.“
Dem Duisburger Polizeipräsidenten soll ein Politiker wegen seines hartnäckigen Widerstandes mit der Ablösung gedroht haben. Sein Bochumer Kollege, der 2009 die Loveparade absagen ließ, hat Strafanzeige gegen den Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland und andere Verantwortliche gestellt. Deutschlands führender Konzertveranstalter Marek Lieberberg spricht von „amateurhafter Organisation“. Und die Berufsfeuerwehr Duisburg will bereits Oktober 2009 in einem internen Vermerk klargestellt haben, dass es zu gefährlich sei, die Besucher des Spektakels durch den Tunnel zu schicken.
http://www.mainpost.de/nachrichten/dast ... 48,5668287" onclick="window.open(this.href);return false;
Planmäßig begann die Loveparade Samstag um 14 Uhr, die Genehmigung dafür war nach Informationen des Kölner Stadt-Anzeigers nur wenige Stunden alt. „Die Bedenken der Sicherheitsbehörden haben offensichtlich dazu geführt, dass die Verantwortlichen ihre Entscheidung bis zum letzten Tag aufgeschoben haben“, sagte ein hoher Polizeibeamter.
Eine ordnungsrechtliche Genehmigung ist ein Schriftstück, in dem alle Einzelheiten von Rettungsplänen über Architektenzeichnungen des Partygeländes bis hin zum geschätzten Wasser- und Strombedarf für eine Veranstaltung dargelegt sind. In der Regel werden in solch einem Papier zwei Konzepte ausgeführt – eines für gutes Wetter und eines für schlechtes. Ob diese Unterscheidung auch in dem Schriftstück für die Loveparade gemacht wurde, ist unklar. Im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger sagte ein am Einsatz beteiligter Beamter: „Hätte es am Samstag stark geregnet, hätte der Tunnel, in dem die Massenpanik ausbrach, kniehoch mit Wasser vollgestanden. Ich mag mir gar nicht ausmalen, um wie viel schlimmer das Ganze dann ausgegangen wäre.“
http://www.fr-online.de/panorama/die-gr ... index.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Eva Hermans Text war kalkulierte Bosheit
Hermans Pamphlet ist an Zynismus und Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten. Und alles nur, um sich selbst wieder ins Gespräch zu bringen.
Auf Eva Herman kann man sich verlassen. Darauf, dass sie keine Chance ungenutzt lässt, sich auf Kosten anderer zu profilieren. Ohne Respekt vor den Toten, Verletzten, Traumatisierten und Trauernden, voller tendenziöser Unterstellungen.
http://www.welt.de/vermischtes/article8 ... sheit.html" onclick="window.open(this.href);return false;
Im Vorfeld des Ereignisses hatte es an warnenden Stimmen offenbar nicht gefehlt. „Es gab zwölf bis 13 Ortstermine,“ erzählt der Leiter einer Kölner Einsatz-Hundertschaft der Polizei. „Und jedes Mal waren wir uns einig, dass das geplante Konzept im Chaos enden wird, dass es Verletzte und Tote geben wird.“ Bedenken seien ignoriert worden. „Und immer wieder wurde uns mitgeteilt, im Rathaus stehe man auf dem Standpunkt: Die Loveparade muss funktionieren.“
Dem Duisburger Polizeipräsidenten soll ein Politiker wegen seines hartnäckigen Widerstandes mit der Ablösung gedroht haben. Sein Bochumer Kollege, der 2009 die Loveparade absagen ließ, hat Strafanzeige gegen den Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland und andere Verantwortliche gestellt. Deutschlands führender Konzertveranstalter Marek Lieberberg spricht von „amateurhafter Organisation“. Und die Berufsfeuerwehr Duisburg will bereits Oktober 2009 in einem internen Vermerk klargestellt haben, dass es zu gefährlich sei, die Besucher des Spektakels durch den Tunnel zu schicken.
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Planmäßig begann die Loveparade Samstag um 14 Uhr, die Genehmigung dafür war nach Informationen des Kölner Stadt-Anzeigers nur wenige Stunden alt. „Die Bedenken der Sicherheitsbehörden haben offensichtlich dazu geführt, dass die Verantwortlichen ihre Entscheidung bis zum letzten Tag aufgeschoben haben“, sagte ein hoher Polizeibeamter.
Eine ordnungsrechtliche Genehmigung ist ein Schriftstück, in dem alle Einzelheiten von Rettungsplänen über Architektenzeichnungen des Partygeländes bis hin zum geschätzten Wasser- und Strombedarf für eine Veranstaltung dargelegt sind. In der Regel werden in solch einem Papier zwei Konzepte ausgeführt – eines für gutes Wetter und eines für schlechtes. Ob diese Unterscheidung auch in dem Schriftstück für die Loveparade gemacht wurde, ist unklar. Im Gespräch mit dem Kölner Stadt-Anzeiger sagte ein am Einsatz beteiligter Beamter: „Hätte es am Samstag stark geregnet, hätte der Tunnel, in dem die Massenpanik ausbrach, kniehoch mit Wasser vollgestanden. Ich mag mir gar nicht ausmalen, um wie viel schlimmer das Ganze dann ausgegangen wäre.“
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Eva Hermans Text war kalkulierte Bosheit
Hermans Pamphlet ist an Zynismus und Geschmacklosigkeit kaum zu überbieten. Und alles nur, um sich selbst wieder ins Gespräch zu bringen.
Auf Eva Herman kann man sich verlassen. Darauf, dass sie keine Chance ungenutzt lässt, sich auf Kosten anderer zu profilieren. Ohne Respekt vor den Toten, Verletzten, Traumatisierten und Trauernden, voller tendenziöser Unterstellungen.
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